Erster gemeinsamer Ausflug der BIGS ins Schauspielhaus Hannover
Am Sonntag, den 14. April war BIGS zu Gast bei der Veranstaltungsreihe „Wir müssen reden“ moderiert von Sasha Chiamowitz. Bei diesen Veranstaltungen werden Expert*innen und auch berühmte Persönlichkeiten eingeladen, um mit ihnen über Themen wie Politik, Sexualität, gesellschaftliche Probleme und so weiter zu sprechen. Bei unserem Besuch war Riccardo Simonetti zu Gast. In Deutschland ist Simonetti größtenteils in der Unterhaltungsbranche bekannt und kann in vielen Medien wiedererkannt werden. Aber, wer ist Riccardo Simonetti eigentlich?
In dem Gespräch mit Sasha berichtet Riccardo, dass seine Karriere als Entertainer tatsächlich als Blogger angefangen habe. Riccardo kommt ursprünglich aus Bad Reichenhall, ein Ort in Bayern, wo er auch seinen Blog The Fabulous Life of Ricci startete. Damals hatte er seine Follower*innen durch seinen Alltag mitgenommen und erlangte damit eine große Reichweite. Das schuf für ihn, wie er persönlich sagte, die Möglichkeit mit Menschen zu kommunizieren, die genauso waren wie er. Für ihn war es schwer, in seiner Stadt Anschluss zu finden, da er als schwuler junger Mann mit Interesse an Make-Up und Mode oft ausgegrenzt und teilweise sogar gemobbt wurde. Trotzdem war Riccardos Traum groß. Sein Blog war nicht das eigentliche Ziel, sondern die Fernsehbühne und das Rampenlicht – Nachrichtensprecher wollte er nie werden, vielmehr wollte er selbst die Nachricht sein. Inzwischen hat er mehrere Bücher geschrieben, moderiert, schauspielert und ist auch Teil mehrerer Werbespots.
In dem Gespräch mit dem Moderator wird klar, dass Riccardo eine starke und fesselnde Persönlichkeit besitzt. Sein herzliches und selbstbewusstes Auftreten ist beeindruckend, vor allem weil er sehr genau weiß, wofür er steht und was er erreichen möchte. Die Fragen des Moderators konnte er schnell und mit klarer Ausführlichkeit beantworten. Gleichzeitig konnte er trotzdem viel Verständnis und Offenheit rüberbringen. Ihm ist sehr bewusst, dass er nicht alle Teile der LGBTQI+ Gemeinschaft repräsentieren kann und möchte. Vielmehr sollten alle Menschen die Chance bekommen, für sich selbst zu sprechen. Er sei nicht der allgemeine Vertreter der Gemeinschaft. Ein offener Dialog und ein wertschätzender Austausch mit Betroffenen seien besonders wichtig.
Als schwuler, modischer und geschminkter Mann wurde ihm oft nachgesagt, dass er sicherlich trans* sein müsse. Er erklärte, dass er selbst eine Zeit lang darüber nachgedacht habe, denn zu der Zeit gab es keinen anderen Mann in der Öffentlichkeit, der so war wie er. Männlich sein und Riccardos Interessen schienen nicht miteinander vereinbar. Aber Riccardo ist sich sicher, er ist ein Mann und repräsentiert alle Männer, die nicht den klassischen Vorstellungen von Männlichkeit entsprechen.
Nicht nur seine Worte haben die Aufmerksamkeit des Publikums verdient, sondern auch sein Styling. Er saß glamourös int einem schwarzen Anzug übersät mit Strasssteinen, hohen Schuhen und perfekt frisierten Haar auf der Bühne im Schauspielhaus Hannover. Die Reflexionen der Steine vom Licht bei jeder Bewegung haben seine sympathische Aura nur noch mehr gesteigert. Es schien so, als sei er für seinen Beruf als Entertainer geboren. Er machte auf das Publikum direkt einen hinreißenden Eindruck, indem er zum Einstieg viele Witze machte und das Publikum immer wieder in seine Unterhaltung mit Sasha einbezog. Die Stimmung war entspannt und angenehm, was die kurze Fragerunde am Ende vereinfachte.
Besonders an dem Gespräch mit Riccardo war, dass er nicht nur als Entertainer auf der Bühne stand, sondern auch als ein Mitmensch mit viel Verantwortung. Ihm ist es wichtig, die Menschen nicht nur zu unterhalten, sondern auch politische Inhalte gewitzt zu thematisieren. Da er nun aber als homosexueller, geschminkter Mann meistens für eine riesige marginalisierte Community steht, wird er in Talkshows, in den Nachrichten und sogar weltweit stark unter die Lupe genommen. Er möchte den Zuschauenden und seiner Community als Vorbild und Repräsentant gerecht werden, aber verspürt einen starken öffentlichen Druck dadurch. Das beschrieb er anhand folgenden Beispiels: Wenn er vor einem Publikum steht, möchte er aufgrund seines natürlich-höflichen Benehmens für alle Anwesenden, die mit ihm auf der Bühne sind, klatschen. Wenn aber eine dieser Anwesenden beispielsweise zuvor transfeindliche Aussagen geäußert hat, wird er stark kritisiert, wenn er für diese Person klatscht. Deshalb muss er sich oft bewusstmachen, wie er handeln oder eben nicht handeln sollte. Von manchen Menschen wird er dann aber kritisiert, gerade weil er nicht klatscht, da er dann als eingebildet oder abgehoben abgestempelt wird. Dies zeigt, dass Riccardo in seinem Beruf immer besser oder kompetenter sein muss als Andere sein, über alle möglichen Sachen Bescheid wissen und immer die richtige Entscheidung treffen, um möglichen Vorurteilen aufgrund seiner Person und seines Aussehens zu trotzen.
Der Besuch bei dieser Veranstaltung war eine großartige Erfahrung, vor allem durch die persönlichen Erzählungen und die Möglichkeit für eins unserer Mitglieder selbst eine Frage an Riccardo Simonetti zustellen. Es ist immer hilfreich und erkenntnisbringend von einer Person zu hören, die aus persönlicher Erfahrung sprechen kann und deutschlandweit, teilweise sogar weltweit bekannt und erfolgreich ist. Riccardo ist ein beeindruckendes Vorbild für Offenheit, Selbstbewusstsein und Authentizität für viele junge Menschen der LGBTQI+ Community und auch allgemein.
Neues Lernkonzept in Jg. 5 im Schuljahr 2024/25
Im Schuljahr 2024/25 startet der 5. Jahrgang mit dem Lernbüro in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.
Die Schüler*innen lernen in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch selbstverantwortlich. Sie planen und strukturieren ihr eigenes Lernen und erwerben dadurch nicht nur fachliche, sondern auch persönliche Kompetenzen und erleben sich als selbstwirksam. Vorstrukturierte Lernbausteine ermöglichen den Schüler*innen, in ihrem eigenen Tempo und auf ihrem eigenen Niveau zu arbeiten.
Die Einrichtung der Räume wird so gestaltet, dass die Schüler*innen die jeweils für sie passende Lernumgebung - abgeschirmt, im Sitzen, liegend, … - auswählen können.
Die Lehrkräfte geben bei fachlichen Fragen Unterstützung und begleiten die Schüler*innen in wöchentlichen Feedbackgesprächen bei der Selbstreflexion des eigenen Lernens und der Selbstorganisation.
Schnuppertag an der BBS Burgdorf
Am Dienstag, den 23. April hatten 10 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs die Gelegenheit, an einem Schnuppertag an der Berufsbildenden Schule (BBS) in Burgdorf teilzunehmen. Es war eine erlebnisreiche Erfahrung, die nicht nur Einblicke in mögliche berufliche Wege bot, sondern auch die Gelegenheit zur Zusammenarbeit und Kreativität bot.
Der Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung und einer kurzen Einführung in das, was die BBS Burgdorf ihren zukünftigen Schülern bietet. Die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten und entsprechende der Berufsmöglichkeiten bildeten den Einstieg. Kurz wurden dann Maschinen und Werkzeuge vorgestellt, mit denen in der Holzbearbeitung gearbeitet wird, bevor es selbst an die Arbeit ging.
Die Schüler*innen hatten die Aufgabe, ein Frühstücksbrett aus Holzlatten zu gestalten. Diese Herausforderung erforderte nicht nur Kreativität, sondern auch handwerkliches Geschick und - wenn das nicht vorhanden war – Hilfe der Mitschüler*innen.
Mit vollem Einsatz machten sich die Schüler ans Werk. Sie sägten die Holzlatten zurecht, hobelten sie, und schliffen sie, um eine glatte Oberfläche zu erreichen. Anschließend bohrten sie Löcher für die Platzierung von Eiern.
Das Ergebnis: Jedes Frühstücksbrett war ein Unikat, sorgfältig gestaltet und mit Liebe gefertigt. Eventuell war ein Brett krumm, ein anderes schief, aber Spaß gemacht hat es allen und die Schüler*innen bekamen einen guten Einblick in Kompetenzen, die für die Arbeit im Bereich Holz notwendig sind. Der Lehrer, Herr Melloh, machte auch besonders deutlich, wie gut die Chancen für einen Einstieg in einen Handwerksberuf zur Zeit sind. Alle Schüler*innen sollten also wirklich überlegen, ob nach dem Schulabschluss der Weg ins Handwerk führen soll.
Streetballturnier des 9. Jahrgangs
Nachdem die Schüler des 9. Jahrgangs in diesem Jahr erstmalig bei Jugend trainiert für Olympia Basketball teilgenommen hatten, war es nun an der Zeit, den gesamten Jahrgang für den Sport zu begeistern. Folgerichtig luden die beiden Sportlehrer Herr Klüver und Herr Schreier die Schüler und Schülerinnen ein, gegeneinander anzutreten und den Sieger zu bestimmen.
Gespielt wurde zunächst in einer Hin- und Rückrunde in der die Teams in 10-minütigen Spielen gegeneinander antraten. Auf den Wunsch der Schülerschaft stellten die Klassen Jungs- und Mädchenmannschaften in zuvor selbst gewählten Teams. Gespielt wurde nach Streetballregeln, was auch beinhaltet, dass Regelverstöße durch die Schüler*innen selbst angesagt und kontrolliert werden mussten. Das führte naturgemäß zu einigen Unstimmigkeiten, die jedoch alle friedlich gelöst wurden. Einige Spiele wurden aufgrund strittiger Schlussszenen ausgeworfen, um den Sieger zu ermitteln.
Am Ende gelang so ein schönes Turnier, das trotz fehlender Schulpausen genossen wurde. In den spielfreien Minuten wurden einige Körbe geworfen oder die Teams der Klasse bzw. die Freunde angefeuert. Auch wenn Basketball bei den beliebtesten Sportarten meist nur unter "Ferner liefen" zu finden ist, gab es einige schöne Dreier, Korbleger und Spielzüge zu sehen.
Nach dem Gruppenmodus schafften es jeweils die besten Mannschaften ins Halbfinale, um die Sieger auszuspielen. Bei den Mädchen gewann dabei das Team "OTF", vor "Die Gruppe Nr. 1" auf Platz 2 und den "Wilden Hühnern" auf dem 3. Platz. Bei den Jungs gewannen die "Bober Fighter" vor den "El Alpakas" auf dem zweiten und den "Gorillas" auf dem dritten Platz.
Vielen Dank an die Organisatoren und an alle Spieler*innen für den gelungenen Tag.
Kreativer Oberstufenabend der IGS Lehrte
Am 4. März fand wieder einmal der jährliche Oberstufenabend der IGS Lehrte statt. Wie in jedem Jahr wurde diese Veranstaltung in der städtischen Galerie Lehrte an der Alten Schlosserei 1 abgehalten. Im Namen der IGS Lehrte möchten wir uns bei Frau Franke und Frau Schmidt-Kopietz für diese großartige Möglichkeit bedanken.
Der Abend war vor allem für Schülerinnen und Schüler sowie die interessierte Öffentlichkeit gedacht. Die Kunstprojekte der zwölften und dreizehnten Jahrgänge, entstanden im Rahmen des Kunstunterrichts von Frau Knigin und wurden im Rahmen der Galeriebegehung ausgestellt und präsentiert.
Die Projekte deckten verschiedene Oberthemen wie "Mission Impossible", "Künstliche Intelligenz", "Emotionen und Impressionen" und viele mehr ab, die von den Besuchern bewundert werden konnten. Dabei wurden die Möglichkeiten der KI und des Unmöglichen in der Kunst sowie weitere Themen von den Schülerinnen und Schülern beleuchtet. Dabei konnten die Besucher aktiv mit den Künstlerinnen und Künstlern in einen interaktiven Austausch treten.
Die Ausstellung wurde von den Besuchern mit Begriffen wie "interessant", "vielfältig", "unterhaltsam" und "äußerst kreativ" beschrieben. Sowohl Besucher als auch Lehrkräfte äußerten sich positiv über die Freiheiten der Künstlerinnen und Künstler sowie die Möglichkeit, mit ihnen über ihre Projekte und Ideen zu sprechen. Dies wurde als inspirierend empfunden.
Die Gesamtschuldirektorin Frau Gerrits bezeichnete das Format als "großartig" und lobte das Interesse der Besucher sowie die Auswahl der Location. Der Abend wurde außerdem mit einer Open Stage und musikalischer Begleitung von Frau Heine abgerundet, bei der Schülerinnen und Lehrkräfte der IGS auf der Bühne auftraten.
Der nächste Oberstufenabend der IGS findet im Jahr 2025 statt, bei dem wieder spannende Projekte betrachtet und gute Musik genossen werden kann. Ein Video zur Veranstaltung ist hier zu finden!
Skifahrt 2024
Unsere Ski-Fahrt 2024 begann sehr früh am Morgen, da um 04:00 Uhr Abfahrt war. Die paar Stunden Schlaf konnte man aber perfekt auf der Fahrt nachholen weil diese ungefähr 15 Stunden ging. Endlich in Italien angekommen ging es erst mal in den Fürstenhof um zu Essen. Gestärkt von dem drei Gänge Menü ging es wieder raus zum Bus um unsere Koffer hoch in unsere Zimmer zu tragen. Viel geschah danach nicht mehr, weil wir erst so spät angekommen sind, konnten wir unsere Ski-Ausrüstung nicht mehr am Ankunftsabend ausleihen. Gestärkt vom Frühstück und halbwegs erholt von der Fahrt ging es am nächsten Morgen schon um 08:30 Uhr los. Wir hatten den Luxus, dass wir nicht in einem Ski-Bus mitfahren mussten, sondern jeden Morgen von dem Fürstenhof zur Piste in unserem Bus von unserem verständnisvollen Busfahrer Uwe gefahren wurden. Das war sehr praktisch, denn wenn man mal seine Handschuhe oder seinen Helm vergaß hat man den Bus nicht verpasst. Der erste Tag war wie schon vorhergesagt mit Abstand der anstrengendste Tag, das hat sich jedoch gelohnt da selbst die Anfänger am Ende des ersten Tages schon die ersten Kurven fahren konnten. Alle Gruppen, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene haben auf der blauen Piste angefangen. Am zweiten Tag sind die Fortgeschrittenen schon zu etwas schwierigeren Pisten gefahren während die bereits in zwei Gruppen aufgeteilten Anfänger obwohl es sehr windig war nun sicher die blaue Piste hinunterfahren konnten. An dem darauffolgenden Tag konnten die Anfänger endlich ihre Kurzski zu Langski umtauschen woraufhin wir dann auch auf die rote Piste fahren durften. Die fortgeschrittenen Gruppe ist an diesem Tag zum ersten Mal die Talabfahrt hinuntergefahren.
Am vierten Tag wurden die Anfänger und die Fortgeschrittenen in den Gruppen gemischt. Gemeinsam haben wir die rote Piste erfolgreich überquert. Am letzten Tag haben wir zum aufwärmen das Spiel “Elefantenrennen“ gespielt in dem Frau Laszinskis Gruppe gegen die Gruppe von Herrn Mattes gewonnen hat. Aufgewärmt von dem anstrengenden Spiel sind wir alle gemeinsam auf der roten Piste losgefahren. In der Mittagspause wurde einigen ziemlich kalt, weshalb wir eine blaue Piste ohne Lehrkräfte fahren durften. Danach haben wir unsere Stöcker in den Boden gesteckt und sind im Slalom um sie herumgefahren. Beeindruckend war, dass nicht ein Stock umgefallen ist. Im Anschluss hatten wir leider nicht mehr viel Zeit Ski zu fahren, da wir noch unsere Ski Sachen abgeben mussten. Als das geschafft war, mussten wir noch etwa eine Dreiviertelstunde im Bus auf die Lehrer warten, da sie noch die Leihgebühren bezahlen mussten. Nachdem alle die wichtigsten Sachen gepackt haben gab es zum letzten Mal Abendessen für uns. Im Anschluss haben wir uns wie die Abende davor nochmal zusammengesetzt um 6 nimmt und uno zu spielen unter anderem in dieser Zeit konnten wir als Gruppe uns besser kennenlernen. Auch Leute die in komplett unterschiedliche Jahrgänge gehen. Uno haben wir auch auf der Rückfahrt gespielt, die etwa 11-12 Stunden dauerte. Sie war jedoch sehr entspannend, da wir auch gut durch gekommen sind. Abschließend kann man sagen,dass es eine schöne Woche war in der man mal etwas Neues ausprobieren konnte, und neue Leute kennenlernen durfte. Es sind alle unverletzt wieder nach Hause gekommen und es gab niemanden, dem das Ski fahren nicht gefallen hat.
Berufsorientierung auf Ausbildungsmesse an der IGS Lehrte
Am Donnerstag, den 15.02.2024, fand am Vormittag in der IGS Lehrte eine Berufsmesse statt. Schüler*innen der Jahrgänge 8, 9 und 10 konnten sich über Arbeitgeber, Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze informieren.
An den ansprechend gestalteten Ständen der 18 Aussteller*innen hatten die Jugendlichen zudem die Möglichkeit, typische Tätigkeiten der zahlreichen Berufe auszuprobieren. Vertreten waren Betriebe verschiedenster Branchen, um den Schüler*innen ein möglichst breites Portfolio an Berufen zu präsentieren: die Stadt Lehrte, Tennet, das Klinikum Region Hannover, Median Hotelbetriebsgesellschaft, Aldi Nord, die KKH Kaufmännische Krankenkasse, Hellmann Worldwide Logistics, die Polizei Lehrte, Zahnarztpraxis Dr. Bindseil, die Stadtapotheke Lehrte, Volksbank, dpd, das Parkhotel Bilm, die AWO Seniorenresidenz Gloria Park, Hauptzollamt Hannover, die Arbeitsagentur, ILFA und pme Familienservice.
In drei Durchgängen besuchten die Jahrgänge die Messe, knüpften erste Kontakte zu Unternehmen, erkundeten mit VR-Brillen einige der Ausbildungsbetriebe und fanden etwa heraus, wie Zahnstein aus einem Gebiss entfernt wird. Unter dieser Prämisse wurde die Messe von der Ausbildungslotsin Antje Sablotny organisiert und ausgerichtet. Die Schüler*innen sollten nicht nur durch Präsente an die Stände gelockt werden. Vielmehr ging es darum, mit aktuellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und erste Einblicke in Berufe zu erlangen, die den Jugendlichen bisher eher fern waren.
Sowohl die rund 300 Schüler*innen, als auch Betriebe und Lehrkräfte waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe. Die Aussteller*innen lobten die Qualität der Gespräche, die Schüler*innen konnten einige ihrer Vorurteile gegenüber bestimmten Berufen widerlegen oder durch den Kontakt während der Messe motiviert werden, eine Bewerbung einzureichen.
How to: Be United — Schüler*innen aus Jg. 11 nehmen an Demokratiewettbewerb von Matthias Miersch (SPD) teil
Auch in diesem Schuljahr hat der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch wieder einen Schulwettbewerb an den Schulen seinen Wahlbezirks ins Leben gerufen. Unter dem Motto „How to: Be United“ haben die Schüler*innen verschiedener Schulen viel darüber nachgedacht, was uns als Gesellschaft auf unterschiedlichen Ebenen entzweit und was uns aber auch vereinen könnte. Welche Themen polarisieren? Der Wahlpflichtkurs zum Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ aus Jahrgang 11 hat im Zuge dessen zwei Projekte ins Leben gerufen: @kl1imafakten und den Weißen Kleiderschrank (@weisser_kleiderschrank). Beide Projekte fangen dort an, wo aus unserer Sicht Aufklärungsarbeit und Sichtbarmachung notwendig ist: wir entschieden uns für die Themen Umweltschutz und Armut.
Die Auftaktveranstaltung des Projekts fand bereits im September bei uns an der Schule statt, die Abschlussveranstaltung richtete die KGS Laatzen aus. Der ganze WPK brach also am 8. Februar zur KGS Laatzen auf und dort schauten wir nicht nur den anderen Gruppen bei ihren Präsentationen zu, sondern stellten unsere beiden Projekte auch vor dem versammelten Publikum und der Jury vor. Diese bestand — klar — aus aus Matthias Miersch, aber auch aus der Laatzener Stadträtin Friederike Otte, dem Laatzener Bürgermeister Kai Eggert und keinem geringeren als einem der SPD-Bundesvorsitzenden Lars Klingbeil. Am Ende gewann ein Projekt der KGS Sehnde, wir gratulieren herzlich! Trotzdem sind wir stolz dabei gewesen zu sein und finden, dass wir wirklich gut mithalten konnten — wir haben uns auch sagen lassen, dass es sehr knapp für uns war… Danke für diese Möglichkeit! Die Projekte laufen natürlich weiter, besuchen Sie und ihr uns gerne auf unseren Instagramkanälen!














































