Archiv

Matthias Miersch liest in der IGS Lehrte

Miersch liest vor Fünftklässlern der IGS

#You for Europe -  Im Klassenzimmer mit Martin Schulz

Martin Schulz spricht mit Schülern über Europa

Quelle: haz.de

Eröffnung der Mensa in Lehrte

Anzeiger für Lehrte, 26.10.2018

Lehrte Süd: Neue Mensa nimmt Betrieb auf

Provisorium für etwa drei Jahre: Am Donnerstagmittag hat die neue, in Containern untergebrachte Mensa im Schulzentrum an der Südstraße ihren Betrieb aufgenommen. In ihr können täglich in zwei Schichten bis zu 160 Schüler essen.

Tim bedient sich an der Salatbar und wählt geraspelte Möhren.
Es ist 13.15 Uhr. Die Fünftklässler warten geduldig vor der Eingangstür, bis Lehrerin Laura Lohrke eintrifft. Erst dann betreten alle gemeinsam die neue Mensa am Schulstandort Lehrte Süd. Am Donnerstag gibt es zwei Gerichte zur Auswahl: Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Nudeln mit weißer Soße. Pro Essen zahlen die Schüler 3,45 Euro. Meike Stoll gibt den Kindern das Essen am Tresen aus. Schülerin Giselle entscheidet sich für die Kartoffelplätzchen. „Die schmecken richtig gut“, lobt die Zehnjährige das Essen. Auch Emely und Samira essen in der neuen Mensa gern. Mitschüler Tim bedient sich derweil an der Salat-Bar und befüllt sein Schälchen mit geraspelten Möhren. „Ich mag Salat sehr“, sagt der Elfjährige.
„Wir sind froh, dass die Schüler sich nun für den Nachmittagsunterricht stärken können“, sagt IGS-Schulleiter Bernhard Mellentin am Donnerstag bei der Besichtigung der neuen Mensa an der Südstraße. Aus zehn Containern ist die neue Mensa fertiggestellt worden, seit ein paar tagen ist sie in Betrieb. Der Esssaal ist ein Provisorium, das auf dem Gelände der abgebrannten Sporthalle steht. Er verfügt über 70 Sitzplätze und ist auf 160 Schüler in zwei Schichten ausgerichtet.
Das Konzept habe eine Arbeitsgruppe erarbeitet, berichtet Mellentin. Mit am Tisch haben Vertreter der Stadt, Realschule und IGS sowie Eltern und Lehrer gesessen. „Mit im Boot ist auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsberatung", berichtet der Schuleiter. Das Konzept sieht langfristig vor, dass alle Schüler verpflichtend essen – zumindest Fünft- und Sechstklässler. Caterer ist René Bremer, der auch die Mensa des Gymnasiums an der Friedrichstraße betreibt. „Aktuell geben wir 70 Essen aus, Ziel sind 100 Portionen", sagt der Koch. Laut Realschulleiter Markus Böhm gehen derzeit sieben Realschüler in der neuen Mensa essen. „Durch die Mund-zu-Mund-Propaganda steigert sich die Zahl bestimmt", vermutet Böhm. Seine Schüler können frei wählen, ob sie die Mensa nutzen oder nicht.
Weil die IGS Schritt für Schritt an der Südstraße wachsen soll, benötigt die Ganztagschule auch eine Mensa. Diese ist am Donnerstag offiziell in Betrieb genommen worden. Im Sommer sind die Fünftklässler am Standort Lehrte-Süd eingeschult worden. Die IGS Lehrte beherbergt am gleichen Standort auch schon die Oberstufe – die Klassen elf bis 13. Im Hämelerwald hingegen sind die Jahrgänge sechs bis zehn untergebracht. Jahr für Jahr kommt an der Südstraße ein Jahrgang dazu. Dafür wächst jährlich die Oberschule in Hämelerwald, die bereits Schüler dort beherbergt.
Derweil gehen die Planungen für die Neu- und Umgestaltung des gesamten Schulzentrums Lehrte Süd weiter. „Zunächst ist eine Gebäudebewertung geplant, um festzustellen welcher Komplex bleiben darf, und welcher nicht“, sagt Eckhard Otto, städtischer Fachdienstleiter für Schulen und Sport. Die meisten Gebäudeteile stammen vom Ende der Sechziger- oder dem Anfang der Siebzigerjahre. „Wir müssen schauen wo sich eine Sanierung lohnt oder nicht und wie teuer diese sein wird“, erläutert der Fachdienstleiter. Lediglich das Schulgebäude in dem die Realschule derzeit untergebracht ist, bleibe so bestehen. Wo allerdings die neue Mensa, die laut Otto vermutlich in drei Jahren fertig sein könnte, am Ende bebaut werde, stehe noch nicht fest. „Der Standort sollte aber für alle zentral erreichbar sein“, sagt er.

 Von Katerina Jarolim-Vormeier

Hallenfußballturnier des Seminarfachs am 20. Januar 2018

Das Seminarfach „Fußball“ aus dem 13 Jahrgang hat am vergangenen Samstag unter der Leitung von Herrn Domic ein Hallenturnier organisiert. Die IGS hat mit dem Verein ‚Yurdumspor’ kooperiert.

 

Die Schüler haben sich aufgeteilt, sodass jeder einen Teil für die Organisation des Turniers beigetragen hat. Die Aufgabenbereiche waren beispielsweise das Management, die Turnierleitung oder Technik. Während des Turniertags wurden Hot Dogs und Kaffee von uns verkauft. Für die Spieler haben wir einen Wasserspender zur Verfügung gestellt.

 
Zwölf Mannschaften hatten zugesagt. Eine ist nicht erschienen. Hier war die Spontanität der Turnierleitung gefragt, welche kurzfristig einen neuen Zeitplan erstellen musste. Diese Herausforderung haben sie gut gemeistert.Eine Mannschaft hatte keinen Trainer. Unser Lehrer Herr Domic, ist eingesprungen und ist in seiner Rolle aus Trainer aufgeblüht. Hier konnte er sein Fachwissen als Sportlehrer gut anwenden.

 

Die Mannschaften stammten aus verschiedenen Ligen. Aus der vierten Kreisklasse bis hin zur Landesliga. Während des Spiels hat man diesen Unterschied nicht bemerkt. Bei allen Mannschaften stand die Freude an erster Stelle. Der Turniersieger war TuS Ricklingen, aus der Kreisklasse. Gefolgt von Eintracht Hannover aus der Kreisliga und Arminia Hannover aus der Landesliga. Arminia Hannover ist als einzige C-Jugend Mannschaft angetreten, die Spieler waren also alle ein Jahr jünger als ihre Gegner.

 

 

Durch die fehlende Mannschaft musste unser Seminarfach eine Mannschaft stellen, damit auch ein Platzierungsspiel für den letzten Platz stattfinden konnte. Es musste improvisiert werden, da wir keine Trikots, Hosen und Schuhe hatten. Alle Zuschauer haben mitgefiebert, sodass dieses Spiel zu einem Highlight des Turniertags wurde.

 

Insgesamt war das Turnier ein voller Erfolg. Wir haben hauptsächlich positive Rückmeldungen von den Eltern, Trainern und Spielern bekommen. „Für Leute die keine Erfahrung mit Fußball und der Organisation eines solchen Spiels haben ist euer Turnier sehr gut gelungen“, so der Trainer von TuS Ricklingen. Ein Spieler von Lupo Martini sagte: „Mir gefällt es hier sehr gut. Grüßt euren Lehrer, ich wünschte auf meiner Schule würde es auch solche Schulfächer geben!“

 
An dieser stelle danke ich im Namen des Seminarfachs allen Mannschaften und Zuschauern für das kommen, sowie unserem Schiedsrichter Calvin Lichy der alle Spiele gepfiffen hat und dem Verein Yurdumspor für die Kooperation! Wir hoffen ihr hattet alle Spaß!

 

Für uns war ein ereignisreicher Tag, der uns viel Freude bereitet hat. Ich kann es jedem Schüler ans Herz legen ein solches Projekt zu starten, es ist eine Erfahrung wert.

 Kira Theobald

 

AWT-Markt des 7. Jahrgangs

Die erste Veranstaltung der siebten Klassen im neuen Jahr 2018 war der durch die Fächer Textil, Technik, Computer und Hauswirtschaft vorbereitete AWT-Markt. Er fand am 17.1.2018 ab 14:00 im Forum der IGS Lehrte am Standort in Hämelerwald statt. Eingeladen waren die Familien und Freunde der SchülerInnen des 7. Jahrgangs.

Mit etwas Verspätung eröffnete Herr Schikowski mit Unterstützung von jeweils zwei Mitgliedern pro Kurs den Markt. Die einzelnen AWT-Kurse präsentierten ihre im Unterricht erstellten und kalkulierten Produkte. Der Textil-Kurs verkaufte passend zu ihrem Namen, „Die Emojis“, Kissen mit dem entsprechenden Design, die aus Holz und Reagenzgläsern hergestellten Vasen des Technik-Kurses von Frau Becker erfreuten sich großer Beliebtheit. Da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, hatten die Stände von „eat fresh“ und „Cup N Keks“ ständig wechselnde Kundschaft. Von bunt dekorierten Cakepops, über süß verzierte Einhorn–Muffins bis hin zu herzhaften Hotdogs und Wraps wurde für jedes Schleckermäulchen etwas geboten. Wer sich kulinarisch Zuhause selbst entfalten wollte, war beim PC-Kurs richtig. Dort konnte man vom Kurs zusammengestellte Kochbücher erwerben. Ein anderer Computerkurs zeigte sein Können in selbst programmierten Apps wie zum Beispiel „Flappy Bird“ und einer „Wahrheitskugel“. Das Spiel „6 gewinnt“ war der Verkaufsschlager der Holzwürmer, einem Technikkurs. Wir, „Das Nähwunder“, waren stolz, fast alle unsere Produkte wie zum Beispiel Schlüsselanhänger und Donut–Nadelkissen verkaufen zu können. Auch die Tische von den anderen Kursen waren am Ende, Dank der über 50 Besucher, wie leer gefegt.

Wir fanden es einen tollen und gelungenen Tag und somit auch einen guten Start ins neue Jahr.


Ceylin Sönmez und Angelina Hermann, Kl. 7.1

IGS-Schüler schulen Senioren am PC

Die IGS Lehrte beteiligt sich an dem Projekt "Ran an den Computer - Schüler schulen Senioren".
Den Startschuss zu diesem Vorhaben gab es allerdings schon bevor das Projekt gemeinsam von den Sparkassen in Niedersachsen und "Schulen in Niedersachsen online - n-21" aufgelegt wurde.
Am Ende des vergangenen Schuljahres wurde das Interesse an einem PC-Schulungskurs für Senioren aus dem Kreis Hämelerwalder Bürger an die IGS herangetragen. Seitens der Schule wurde daraufhin ein Wahlpflichtkurs im Jahrgang zehn ausgeschrieben, für den sich insgesamt 16 Schüler interessierten. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Horn entwickelten sie eine kleine Kursfolge mit verschiedenen Inhalten.

Die Schulung, inzwischen auch angemeldet unter dem Projekttitel, startete am 23.10.2017, seitdem durchlaufen 12 SeniorInnen eine wöchentlich fortlaufende Kursfolge, die sowohl ein Angebot zur Schulung (Umgang mit dem PC, PC-Sicherheit, Internet, Social-Media, Emailing, Umgang mit MS-Office, APP-Programmierung) beinhaltet als auch auf die Wünsche fortgeschrittener Teilnehmer eingehen kann.

Der Kurs findet erstmalig in diesem Format statt, angefragt ist bereits ein weiterer Kurs, da nicht alle Nachfrager, die überwiegend aus Hämelerwald kommen, eine Platz erhalten konnten. Am 18.12.2017 endet der Kurs mit einer gemeinsamen abschließenden Kaffeetafel, zu der auch Vertreter des Schulamtes und des Bürgerservice der Stadt Lehrte eingeladen sind.

Nach gemeinsamer Auswertung entscheiden Lehrer und Schüler über eine mögliche Fortsetzung des Kurses.

 

Lehrter Anzeiger, 19.12.2107:

Abschlussveranstaltung der Fortbildungsreihe "QLA" am 29.11.2017

22 Lehrkräfte aus 12 integrierten Gesamtschulen der Stadt und Region Hannover bereiteten sich in einem 9-tägigen Fortbildungskurs intensiv auf ihre zukünftigen Aufgaben als Fachbereichs- oder Jahrgangsleiterin vor. Die Fortbildungsreihe findet ihren feierlichen Abschluss mit einer Veranstaltung an der IGS Lehrte am Standort in Hämelerwald, zu der auch die beteiligten Schulleitungen eingeladen sind.

Die o.g. Fortbildungsreihe dient der Qualifikation zukünftig in leitender Funktion tätiger Lehrkräfte. Diese Reihe wird über die Mitglieder des Qualitätsnetzwerkes der IGSen der Stadt und Region Hannover organisiert und finanziert. Die Teilnehmer durchlaufen vier Module mit insgesamt 9 ganzen Fortbildungstagen, sie werden inhaltlich dadurch auf ihre zukünftige Leitungsfunktion innerhalb einer IGS vorbereitet. Sie setzen sich dabei u.a. mit der systematischen Entwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität unter dem Blickwinkel einer integrierten Gesamtschule auseinander, lernen die Instrumente des Projektmanagements kennen, setzen sich mit professioneller Gesprächsführung auseinander oder diskutieren und vertiefen Aspekte gesundheitsorientierter Führung.


Das Qualitätsnetzwerk „Q-IGS“ von Stadt und Region Hannover ist in seiner Ausprägung einzigartig in Niedersachsen und der Bundesrepublik, es repräsentiert insgesamt 30 integrierte Gesamtschulen mit weit mehr als 40.000 Schülerinnen und Schüler sowie fast 4000 Lehrkräfte.
Die qualitative Entwicklung der Schulen steht im Fokus, hierzu gehört u.a. die spezifische auf die Anforderungen einer IGS ausgerichtete qualitativ gute Entwicklung von Leitungspersonal. Die Fortbildungsreihe „QLA“ wird bereits zum sechsten Mal angeboten, das Interesse ist ungebrochen hoch. Der Abschluss wird traditionell von den Schulleitungen der beteiligten Schulen besucht, deren Teilnehmer in diesem Rahmen ein schulisches Entwicklungsprojekt der jeweiligen Schule bearbeiten und auf einem „Marktplatz“ präsentieren. Die vielen interessanten Projekte zeigen immer wieder eine beeindruckende Vielfalt schulischer Entwicklungsprozesse, die über das Netzwerk allen beteiligten Schulen als Beispiele guter Entwicklungspraxis zur Verfügung stehen.

Juniorwahl 2017

Die Juniorwahl ist ein Projekt, dessen Ziel es ist, die politische Teilhabe zu stärken und die Neugier an politischen Prozessen und an der Partizipation zu wecken. Mit über 3.400 beteiligten Schulen und knapp einer Million jugendlichen Wählern ist das Interesse an politischer Bildung 2017 in Schulen so groß wie nie.

 

 

 

438 Schülerinnen und Schüler der IGS Lehrte haben am 22.9.17 am Projekt Juniorwahl teilgenommen und haben so die Bundestagswahl vom 24.9.2017 simuliert. Im zum Wahllokal umfunktionierten Forum haben sich Schülerinnen und Schüler von Jahrgang 7 bis Jahrgang 11 sowie die Politik-Kurse des 12. Jahrgangs mit Ausweis und Wahlbenachrichtigung bei einem der beiden vierköpfigen Wahlvorstände aus Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs angemeldet, sind registriert und instruiert worden und haben ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei über 95%, in den 11. und 12. Jahrgängen sogar bei 100%.

 

Dass es auch in der Sekundarstufe I nur wenige ungültige Stimmen gab, zeigt, dass sich ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler ernsthaft mit den unterschiedlichen Inhalten der Bundestagswahl auseinandergesetzt hat.

 

Themenfelder, die im Gesellschaftslehre-Unterricht während der Vorbereitung eine Rolle gespielt haben, wie Bildung, Umwelt- und Tierschutz, soziale Gerechtigkeit und der Wunsch nach stabilen politischen Verhältnissen sorgen auch nach der Wahl und im Zusammenhang mit den Wahlergebnissen für interessante und engagierte Gespräche. Die Juniorwahl ist Thema auf dem Schulhof, in der Mensa und auch über die Schule hinaus in den Familien.

 

In einer Mail wandte sich die GL-Fachbereichsleitung an die Schulgemeinschaft: "Ich möchte mich an dieser Stelle bei den rund 40 Wahlhelfern bedanken, die diese Wahl aktiv unterstützt haben. Ohne Euch wäre dies nicht möglich gewesen. Ein herzlicher Dank geht auch an die KollegInnen des Fachbereiches GL, die die Wahl in den engen Zeitrahmen des Schuljahres eingepasst haben.“

 

In kurzen Interviews im Wahllokal gab der größte Teil der SchülerInnen und LehrerInnen an, die Juniorwahl als eine coole Idee zu empfinden.

 

SchülerIn des 8. Jg.: „Ich weiß gar nicht, was ich wählen soll. Ich interessiere mich gar nicht dafür, außerdem verstehe ich das alles nicht.“

 

Schüler des 8. Jg.: „Ich hab’ vorher mit meinen Eltern über die Wahl gesprochen.“
Die Rückmeldung der Lehrkräfte war durchweg positiv.

 

Lehrerin: „Ich halte das Projekt für eine super Idee! Zur Vorbereitung habe ich den SchülerInnen differenzierte Materialien reingegeben zur Bedeutung von Wahlen in der Demokratie, wir haben Wahlplakate analysiert und über die lokalen Wahlprogramme gesprochen. Die meisten Schülerinnen waren ziemlich interessiert und wissen jetzt auch, was sie wählen wollen. Ach und den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung haben wir gemacht. Da haben wir drüber diskutiert, weil da teilweise verwunderlichen Ergebnisse rauskamen…“.

 

Schüler des 9. Jg.: „Kann man machen. Wir haben Zettel von unserem GL-Lehrer bekommen und ich weiß, was ich wähle.“

 

Lehrer: „Gut, dass das Wahlsystem so praktisch durchgenommen wird. Dadurch wird den Schülern die Angst bzw. der Respekt vor den Wahlen genommen.“
Lehrer: „Viele ältere werden eher AfD wählen als jüngere Schüler.“

 

Schülerin des 9. Jg.: „Ich bin froh, dass wir das ganze Prinzip der Wahl mal live durchgemacht haben. Bei der nächsten Wahl dürfen wir ja schon mitwählen. Wir haben im Unterricht die Wahlprogramme durchgenommen, Wahlplakate besprochen. Außerdem haben wir den Wahl-O-Mat gemacht und über die Fragen diskutiert. Das hat mir geholfen zu entscheiden, welche Partei ich wähle.“

 

Schülerin des 10. Jg.: Gutes Konzept. Wir haben im Unterricht ausreichend drüber gesprochen. Ich finde es gut, dass wir richtig Erfahrung mit der Wahl sammeln können. Den Wahl-O-Mat haben wir auch im Unterricht gemacht, danach richte ich mich aber nicht….“

 

Schüler des 10. Jg.: „Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass das Wählen so schnell geht. Ich dachte, dass es mehr Unterrichtszeit kostet. Entschieden habe ich mich längst, wir haben ja lange über unsere Ergebnisse aus dem Wahl-O-Mat im Computerraum diskutiert.“

 

Kommentare des Wahlvorstandes (10. Jg.) beim Auszählen der Stimmen: „Wenn man sich die Kombination von Erst- und Zweitstimme teilweise anguckt, dann sieht man, dass einige die Wahl nicht wirklich ernst genommen haben, anders lässt sich die Kombi aus SPD und AfD oder AfD und MLPD wohl nicht erklären.“

 

„Gggggrrrhhh-schon wieder…“

 

 

Die Juniorwahl hat einen positiven Einfluss auf das politische Kommunikationsverhalten: Auf dem Schulhof wird über Politik diskutiert. Der Impuls der Juniorwahl und die Debatten werden darüber hinaus in die Familien getragen, was sich positiv auf die politische Partizipation der Eltern auswirkt. Die Effekte der Juniorwahl können so gesellschaftlich bedingte soziale Ungleichheit in der politischen Bildung tendenziell ausgleichen. Jugendliche mit niedrigerem sozialen Status werden anhand aktueller Themen auf das gleiche Niveau von Interesse und Teilnahme gehoben. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass sich die Zahl der jungen ZeitungsleserInnen beinahe verdoppelt.

 

Darüber hinaus regen die Jugendlichen und Kinder ihre Eltern zum Lernen an, da sie nachfragen, innerfamiliäre politische Gespräche anstoßen und dabei unter anderem auch ihr erlerntes Wissen weitergeben. 71% der an dem Projekt teilnehmenden Jugendlichen gaben an, bei ihren Eltern zu verschiedenen Themen nachgefragt zu haben. Und auch ein größeres Wissen über politische Zusammenhänge lässt sich empirisch belegen: Beinahe 99% der Lehrerschaft hatte das Gefühl, das Wissen ihrer Schülerinnen und Schüler gesteigert zu haben.

 

Verschiedene wissenschaftliche Studien konnten die Wirksamkeit und Effekte der Juniorwahl belegen. So steigert das Projekt nachweislich das Wissen über demokratische Zusammenhänge und das politische Interesse. Eltern der beteiligten Jugendlichen beteiligen sich um durchschnittlich 4-9% häufiger an der realen Wahl. Damit werden vor allem Familien erreicht, die ansonsten aus dem politischen Geschehen ausgestiegen sind.

 

Jugendliche ausländischer Herkunft oder islamischen Glaubens messen der Juniorwahl eine politische Sozialisationsfunktion zu und werten die Erfahrungen mit der Wahl noch positiver als andere Schüler. Das gilt auch, wenn diese SchülerInnen teilweise aufgrund der noch nicht erteilten Staatsbürgerschaft noch keine Kreuze machen dürfen.

 

Quelle: Vgl. Begleitstudie Juniorwahl 2001 Universität Stuttgart; Begleitstudie Kids Voting 1996 Stanford University; Begleitstudie Juniorwahl 2015 Hochschule Magdeburg mit Freie Universität Berlin; Begleitstudie Juniorwahl 2016 Hochschule Magdeburg

 

 

 

Zusammenfassend ergeben sich folgende Schlussfolgerungen: Solch ein Projekt generiert mehr Wissen bei Jugendlichen und eine stärkere politische Diskussion innerhalb der Familien. Zudem kommt ein wesentlicher positiver Effekt zur Überwindung sozio-ökonomischer Unterschiede zustande. Hinzu kommen eine erhöhte Meinungsbildungsfähigkeit der SchülerInnen und mehr Partizipation am politischen Geschehen auf allen Ebenen sowie eine zweite Chance der politischen Sozialisation für sozial schwache Familien.

 

Abtauchen ins alte Rom…

Im Anschluss an diese Einstimmung, ging es an verschiedenen Stationen weiter. Es ging um die Sprache und Spiele des alten Roms, um das Leben von Kindern und den Aufbau der damaligen Gesellschaft. Auch konnte eine Vorstellung im Kolosseum nachgespielt und auf Fotos festgehalten werden. Schnell verging die Zeit und der erste Romtag war zu Ende.

Am zweiten Tag wurde die Vorstellung im Kolosseum fortgeführt. Mit hoher Konzentration und Aufmerksamkeit wurden Wagenrennen verfolgt und die Kontrahenten wurden nach Leibeskräften angefeuert. Das Mitfiebern schweißte das Volk zusammen. Nachdem die erneute Stationsarbeit erfolgreich beendet war, wurde ein gemeinsames römisches Mahl eingenommen . Trauben, Datteln, Oliven, Brot und vieles mehr stimmte die kleinen und großen Römer nach getaner Arbeit vergnügt.

Schließlich beendeten alle gemeinsam die Zeit im alten Rom, indem sie ihre Gewänder ablegten und erschöpft aber fröhlich und mit vielen neuen Erfahrungen in den Köpfen ins Hier und Jetzt zurückkehrten.

Mastering Murder Mysteries

Also ließen sie ihrer eigenen Kreativität freien Lauf und schrieben selbst Kurzgeschichten im Genre der Kriminalliteratur. In zwei kursinternen Wettbewerbsrunden wählten die MitschülerInnen anschließend ihre Favoriten.

Platz 1 belegte  Kester Dannheim mit „Blue, Blond, Blood Killer“. Platz 2 erreichte Joke Betram mit „The Last Case of Aelfric Murphy“ und auf den dritten Platz kam “Safety First” von Caterina Baars und Carolin Grisat. Herzlichen Glückwunsch!

Natürlich wollen wir Ihnen und euch diese „Murder Mysteries“  nicht vorenthalten und wünschen viel Spaß beim Lesen.

Lisa Erdmann

Platz 1 Blue Blond Blood Killer by Keste
Adobe Acrobat Dokument 88.2 KB
Platz 2 The Last Case of Aelfric Murphy.
Adobe Acrobat Dokument 91.3 KB
Platz 3 Safety First by Caterina Baars a
Adobe Acrobat Dokument 147.4 KB

Projekt ‚Demokratie - Courage zeigen’

Gemeinsam mit dem Projekt ‚Demokratie - Courage zeigen’ hat die Sprachlernklasse einen Workshop im Pavillion in Hannover besucht. Ein unglaublich spannender Tag in Hannover liegt nun leider hinter uns, aber der nächste kommt bestimmt.

Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Projekt unter der Leitung von Dirk Assel gab es Montagsmalerei auf einem Donnerstag und die Wünsche der Schülerinnen und Schüler für Ihre Zukunft wurden auf große Pinnwände gemalt. Später haben wir noch das Rathaus besichtigt und die verschiedenen Stadtmodelle aus den unterschiedlichen Epochen angeschaut. Besonders das Stadtmodell von 1945 erzeugte interessierte Blicke und Kommentare der Schülerinnen und Schüler.

Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal ganz besonders bei dem Projekt und den Jugendlichen Teamern bedanken! Besonders Mohamed hat den ganzen Vormittag mit großer Geduld und Einfühlungsvermögen unsere Gespräche ins Arabische sowie Türkische übersetzt. Vielen Dank Mohamed und viele Grüße von der ganzen Sprachlernklasse!

Wenn auch Sie sich an der Schularbeit der Sprachlernklasse beteiligen möchten, treten Sie dem Förderverein der IGS Lehrte bei und helfen Sie mit, noch mehr Vielfältigkeit an unsere Schule zu bringen http://www.igs-lehrte.de/das-sind-wir/förderverein.

Termine

Info-Abend Jg. 4

19.03.19  um 19:30 Uhr

Standort Lehrte

Hier geht es zum Terminkalender.

IGS - Lehrte

Jahrgänge 6-10

Schulzentrum Hämelerwald
Riedweg 2
31275 Lehrte
Tel.: 05175 - 4042
Fax: 05175 - 954877

 

Jahrgänge 5 & 11-13

Schulzentrum Lehrte Süd

Südstraße 3

31275 Lehrte

Tel.: 05132-86482-0
Fax: 05132-86482-29

igs@lehrte.de
www.igs-lehrte.de

 

iPad-Klasse der IGS-Lehrte
iPad-Klasse der IGS-Lehrte