Presseberichte

aus der Pressemitteilung vom 31.05.21

Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule

 

Kultusminister Grant Hendrik Tonne
zeichnet 3
4 Schulen mit Gütesiegel aus

 

Region Hannover

Die einen vermitteln in der Schülerfirma einen Vorgeschmack auf das reale Geschäftsleben. Die nächsten geben den Jugendlichen beim Werkstattunterricht Einblick in verschiedene Berufsfelder. Bei anderen spielt die Vermittlung sozialer Kompetenzen eine besondere Rolle im Unterricht: 34

Schulen aus der Region Hannover sind am Montag, 31. Mai 2021, mit dem Siegel „Berufswahl- und

ausbildungsfreundliche Schule“ ausgezeichnet worden. Grant Hendrik Tonne, Niedersächsischer Kultusminister, und Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover, ehrten in einer virtuellen Feierstunde die ausgezeichneten Schulen. Schirmherr des Gütesiegels ist der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Träger des Netzwerks „Berufswahl Siegel Niedersachsen“ sind die Handwerkskammer Hannover, das Niedersächsische Landesamt für Schule und Bildung Hannover, die Agentur für Arbeit Hannover, die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover sowie die Industrie- und Handelskammer Hannover. Die 34 Schulen können sich nun für drei Jahre – bis 2023 – mit dem Siegel schmücken. Nach Ablauf dieser Zeit müssen sie erneut ein Audit durchlaufen. 

Ziel des Netzwerkes ist es, Schulen hervorzuheben und

zu bestärken, die sich in der Berufsorientierung und für den Übergang ins Berufsleben engagieren und ihren Schülerinnen und Schülern auf diese Weise den Start in die Arbeitswelt erleichtern. Das Siegel wird seit 2002 alle drei Jahre vergeben. Bewerben können sich allgemeinbildendende Schulen der Sekundarstufen I und II. Wer dabei sein will, muss ein fächerübergreifendes Konzept vorlegen und ein Audit durchlaufen. In diesem Jahr hatten sich 37 Schulen um das begehrte Siegel

beworben. 

Neben der eigentlichen Auszeichnung haben in diesem Jahr drei Schulen Sonderpreise erhalten: Die Unternehmen Clarios und Hanebutt GmbH haben dafür jeweils 3.000 Euro gespendet, von denen je 2.000 Euro an die IGS Stöcken, die Peter-Ustinov-Schule und die Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule gehen.

 

Statements

Grant Hendrik Tonne, Kultusminister des Landes Niedersachsen

„Schulen, die sich dem Zertifizierungsverfahren für das Siegel ‚Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule‘ stellen, setzen ein Zeichen. Sie zeigen, dass sie ihren Schülerinnen und Schülern verbindlich und strukturell verankert Chancen für die berufliche Zukunft eröffnen wollen.“

Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung, Region Hannover

„Jugendliche brauchen Orientierung und die Möglichkeit, die Arbeitswelt kennenzulernen. Eine individuelle, systematische und zielorientierte Gestaltung des Übergangs von den allgemeinbildenden Schulen in die Berufsausbildung bzw. in die Hochschulbildung ist dafür von entscheidender Bedeutung.“

Mathias Mierowski, Behördenleiter des Niedersächsischen Landesamtes für Schule und Bildung Hannover

„Das Siegel begleitet mit seinen definierten Kriterien vorgeschriebene und notwendige innerschulische Entwicklungen zur Berufsorientierung und -findung, damit Schülerinnen und Schüler nicht nur Abschlüsse machen, sondern vor allem die richtigen Anschlüsse nach der Schulzeit finden.“

Peter Karst, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Hannover

„Die duale Ausbildung ist eine starke Säule des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Das Handwerk bietet mit seinen rund 130 Ausbildungsberufen allen jungen Menschen attraktive und sichere Aus- und Arbeitsplätze und tolle Perspektiven. Wir wünschen uns eine Berufsorientierung und gesellschaftliche Akzeptanz, die nicht ausschließlich akademische Abschlüsse fokussiert, sondern die auch die Vorteile und Karrieremöglichkeiten der dualen Ausbildung

als Start in die Berufswelt in den Blick nimmt.“

Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin Industrie- und Handelskammer

„Eine frühzeitige und umfassende Berufsorientierung in allen Schulformen legt das Fundament für einen erfolgreichen Start in die Arbeitswelt. IHK und regionale Wirtschaft sehen sich dabei als Partner der Schulen und leisten gern Hilfestellung. Allein im IHK-Bereich stehen den Jugendlichen über 250 Ausbildungen mit exzellenten Berufsperspektiven offen.“

Heike Döpke, Vorsitzende der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit Hannover

„Durch ausfallende Praktika haben die Schülerinnen und Schüler es gerade besonders schwer und benötigen für ihre Berufswahl starke und engagierte Unterstützung. Die prämierten Schulen haben mit dem Siegel bewiesen, dass sie sich dafür einsetzen. Zusammen mit unserer Berufsberatung wird die Kraft gebündelt und damit eine freie Berufswahl für unsere Nachwuchsgeneration ermöglicht.“

Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Schule und Kultur, Stadt Hannover

„Als Schulträgerin unterstützt die Landeshauptstadt Hannover die weiterführenden Schulen bei der beruflichen Orientierung fachlich und finanziell. Wir beraten Schulen und fördern lebensweltbezogene Maßnahmen. Durch die aktive Zusammenarbeit mit anderen Partner*innen im Themenfeld 'Übergang Schule Beruf', insbesondere der Jugendberufsagentur, sind unsere Unterstützungsleistungen passgenau und abgestimmt."

Christian Rosenkranz, Geschäftsführer, Clarios EMEA

„Berufsausbildung ist für uns ein wesentlicher Faktor der Fachkräfte-Sicherung, um auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord zu haben. Hierbei ist eine fundierte Begleitung bei der Berufsorientierung eine wesentliche Säule, damit Schülerinnen und Schüler gleich im ersten Anlauf den für sie richtigen Weg finden. Das ist ohne die engagierte Mitwirkung von Schulen und Lehrkräften nicht möglich.“

Henning Hanebutt, Geschäftsführer Hanebutt GmbH

„Berufs- und Studienorientierung sowie Ausbildungsfähigkeit sind die Eckpfeiler für einen erfolgreichen Start in den Beruf. Das Siegel nimmt auch die duale Ausbildung in den Fokus. Ausgezeichnet werden Schulen, die ihren Schülerinnen und Schülern das Rüstzeug vermitteln, um selbstständig und reflektiert eine Entscheidung für die Berufswahl zu treffen.“

 


HAZ, Anzeiger für Lehrte, 06.07.2020

HAZ, Anzeiger für Lehrte, 11.07.2020

Abitur 2020 unter Corona-Bedingungen

HAZ, 17.04.2020

Besuch von Lars Klingbeil und Matthias Miersch am 20.11.2019

HAZ, 22.11.2019

Wie die Ausbildungslotsin IGS-Schülern den Übergang zum Beruf erleichtert

Der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat am Montag die IGS Lehrte besucht und sich dort über das Ausbildungslotsen-Projekt informiert. Er lobte die Arbeit von Ina Tatje, die den Schülern bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen hilft.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat sich bei einem Rundgang durch die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Lehrte über das dortige Projekt der Ausbildungslotsen informiert. Tonne, der das Projekt erstmals in der Praxis einer Schule kennenlernte, war begeistert. „Es ist gut, der Berufsorientierung einen hohen Stellenwert einzuräumen“, sagte er. Der Blick auf die Möglichkeiten der dualen Ausbildung sei sehr wichtig. Denn es gebe mittlerweile viele Angebote. „Dadurch ist es auch ein bisschen unübersichtlich geworden.“

Und genau hier setzt das von der Region und Arbeitsagentur finanzierte Projekt an. Ina Tatje, Ausbildungslotsin an der IGS Lehrte, stellte dem Minister ihre Arbeit mit den Schülern der Klassen acht bis zehn vor. Die Jugendlichen dieser Jahrgänge müssen sich dabei alle mit Berufsberatung auseinandersetzen, sie durchlaufen bis zur zehnten Klasse verschiedene Module. Dabei lernen sie nicht nur Fertigkeiten wie Lebensläufe schreiben und mit potenziellen Arbeitgebern zu kommunizieren, sondern sie lernen auch sich selbst besser kennen. Tatje arbeitet dabei eng mit dem Arbeitsamt zusammen. Das übermittelt ihr etwa die freien Ausbildungsstellen für die gesuchten Berufe.

Tatje ist wie die Schüler täglich in der Schule – und immer ansprechbar. So gebe es immer wieder kleine Gespräche in den Pausen, sagte sie. Manchmal gehe es nur um die Frage nach einer Telefonnummer für eine Ausbildungsstätte, manchmal soll sie auch mal über eine Bewerbung lesen. Auch die Eltern werden mit eingebunden. Sie werden in einem Elternabend über die Inhalte der Berufsberatung an der Schule informiert.

Nina Rühmann, Zehntklässlerin an der IGS, berichtete, dass sie nach mehreren Gesprächen mit Ausbildungslotsin Tatje nun eine Ausbildung in der Bibliothek anstrebe. „Mir macht Lesen sehr viel Spaß – und nach einem Praktikum in der Bücherei weiß ich, dass es das Richtige für mich ist“, sagte sie. Sehr hilfreich findet auch ihr Mitschüler Kian Aselmann das Angebot der Berufsberatung in der Schule. „Es ist immer jemand da, den man fragen kann.“ Er weiß allerdings immer noch nicht genau, was er beruflich machen möchte. „Ich gehe jetzt erst einmal weiter in die Oberstufe“, sagte er.

Erfahrungen mit dem Projekt an den 28 Schulen in der Region seien durchweg positiv, betonte Ulf Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. Schülern werde der Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert. Eine abgeschlossene Ausbildung sei immer noch der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Und das Projekt nehme auch Hemmungen vor Institutionen. In der Schule habe man mit dem Ausbildungslotsen einen festen Ansprechpartner. „Das ist etwas ganz anderes, als mit einer Institution wie der Arbeitsagentur in Verbindung zu treten“, sagte Franz.

Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk betonte, dass dieses Projekt ein geeignetes Instrument sei, um die Schere zwischen freien Ausbildungsstellen und Schülern zu schließen, die ihre Fähigkeiten nicht kennen und sich daher nicht für eine Ausbildung entscheiden können.

Das Projekt Ausbildungslotsen zählte von Anfang an zum Profil der IGS Lehrte, betonte Schulleiter Bernhard Mellentin. Man habe sich 2009 bereits um die Teilnahme beworben. Dieses Angebot präge nun die Schule. „Wir halten das nach wie vor für einen enorm wichtigen Baustein, der unsere Schule auch ausmacht“, sagte er.

Minister Tonne lobte die Erfolge des Projekts, will in dem Bereich jedoch den niedersächsischen Schulen nichts vorschreiben. Es gebe beim Thema Berufsberatung unterschiedliche Herangehensweisen, sagte er. Wie das Thema den Schülern nähergebracht werde, solle weiter „jede Schule für sich selbst entscheiden“.

haz.de, 24.09.2019

HAZ, Anzeiger für Lehrte, 20.09.2019

HAZ, Anzeiger für Lehrte, 20.09.2019

Kanzelrede am 17.12.2017 in der Matthäuskirche

Artikel im Lehrter Anzeiger vom 19.12.2017:

Stadtrat entscheidet: IGS-Oberstufe ab 2015/2016 in Lehrte-Süd

Nach mehr als zweijähriger Vorbereitung war es am vergangenen Mittwoch, 26.03.2014, endlich soweit. Der Stadtrat hat sich mit den Stimmen der Mehrheitsfraktionen von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen für die Beantragung einer Oberstufe in der Stadt Lehrte am Schulzentrum Lehrte-Süd ausgesprochen. Bereits zum Schuljahr 2015/2016 kann der erste Jahrgang die neue Oberstufe der IGS besuchen. Ca. 30 Lehrkräfte mit gymnasialem Lehramt stehen der Schule bis dahin bereits zur Verfügung, so dass für ein attraktives Oberstufenangebot gesorgt ist. Die Schule wird noch im laufenden Schuljahr erste Planungsarbeiten aufnehmen und dabei eng auch mit dem Schulträger zusammen arbeiten.

Lesen Sie dazu den Artikel des Lehrter Anzeigers.

Lehrter Anzeiger 2014-03-28.pdf
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Rot-Grün beantragt IGS-Oberstufe für den Standort in Lehrte Süd und stellt Eckpunkte ihrer Schulentwicklungsplanungen vor.

Ab Schuljahr 2015/2016 soll nach den Vorstellungen der Mehrheitsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Oberstufe der IGS Lehrte im Schulzentrum Lehrte-Süd an den Start gehen. Zeitgleich zieht nach diesen Planungen mindestens der 10 Jahrgang, eventuell auch der 9. Jahrgang, der IGS von Hämelerwald nach Lehrte um. Zwei Jahre später ab Schuljahr 2017/2018 soll die IGS als Stammschule in Lehrte mit dem 5. Jahrgang aufsteigend beginnen; der bisherige Standort in Hämelerwald soll dann nur noch als Außenstelle der IGS geführt werden.

Hier lesen Sie mehr...

Anzeiger Lehrte&Sehnde 2014-02-26 6.pdf
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Vortrag von Steffen Kirchner
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Rot-Grün will Oberstufe für die IGS-Lehrte

Bekenntnis zur IGS-Oberstufe
Lehrter Anzeiger 2013-04-26.jpg
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Mehr Lehrter Schüler sollen Abitur machen/HAZ v.15.03.2013
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Bericht aus der Haz vom 08.03.2013
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Artikel Haz vom 7.08.09.pdf
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Spende des Lauftreffs Hämelerwald /HAZ vom 12.11.
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Volkslauf Hämelerwald
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Termine

Infoabend "Unsere Oberstufe" 07.12.21
Dienstbesprechung Multimedia

 14.12.21

Standort Lehrte 

Jg. 5-8 & 11-13

Südstr. 3

31275 Lehrte

Telefon: 05132/864820

Fax: 05132/8648229

 

Standort Hämelerwald

Jg. 9/10

Riedweg 2

31275 Lehrte

Telefon: 05175/4041 oder 4042

Fax: 05175/954877

 

Mail: igs@lehrte.de

iPad-Klasse der IGS-Lehrte
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