Kanzelrede in der Matthäuskirche

"Muss der Sohn eines Zimmermanns auch Zimmermann werden?"

Am Sonntag, d. 17.12.2018 hat Bernhard Mellentin, der Schulleiter der IGS Lehrte im Rahmen der Reihe der Kanzelreden in der Matthäuskirche in Lehrte über Chancengleichheit in der Bildung gesprochen. "Jeder soll seine Talente entwickeln dürfen." Lesen sie mehr.

IGS-Schüler schulen Senioren am PC

Die IGS Lehrte beteiligt sich an dem Projekt "Ran an den Computer - Schüler schulen Senioren".
Den Startschuss zu diesem Vorhaben gab es allerdings schon bevor das Projekt gemeinsam von den Sparkassen in Niedersachsen und "Schulen in Niedersachsen online - n-21" aufgelegt wurde.
Am Ende des vergangenen Schuljahres wurde das Interesse an einem PC-Schulungskurs für Senioren aus dem Kreis Hämelerwalder Bürger an die IGS herangetragen. Seitens der Schule wurde daraufhin ein Wahlpflichtkurs im Jahrgang zehn ausgeschrieben, für den sich insgesamt 16 Schüler interessierten. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Horn entwickelten sie eine kleine Kursfolge mit verschiedenen Inhalten.

Die Schulung, inzwischen auch angemeldet unter dem Projekttitel, startete am 23.10.2017, seitdem durchlaufen 12 SeniorInnen eine wöchentlich fortlaufende Kursfolge, die sowohl ein Angebot zur Schulung (Umgang mit dem PC, PC-Sicherheit, Internet, Social-Media, Emailing, Umgang mit MS-Office, APP-Programmierung) beinhaltet als auch auf die Wünsche fortgeschrittener Teilnehmer eingehen kann.

Der Kurs findet erstmalig in diesem Format statt, angefragt ist bereits ein weiterer Kurs, da nicht alle Nachfrager, die überwiegend aus Hämelerwald kommen, eine Platz erhalten konnten. Am 18.12.2017 endet der Kurs mit einer gemeinsamen abschließenden Kaffeetafel, zu der auch Vertreter des Schulamtes und des Bürgerservice der Stadt Lehrte eingeladen sind.

Nach gemeinsamer Auswertung entscheiden Lehrer und Schüler über eine mögliche Fortsetzung des Kurses.

 

Lehrter Anzeiger, 19.12.2107:

Abschlussveranstaltung der Fortbildungsreihe "QLA"

22 Lehrkräfte aus 12 integrierten Gesamtschulen der Stadt und Region Hannover bereiteten sich in einem 9-tägigen Fortbildungskurs intensiv auf ihre zukünftigen Aufgaben als Fachbereichs- oder Jahrgangsleiterin vor. Die Fortbildungsreihe findet ihren feierlichen Abschluss mit einer Veranstaltung an der IGS Lehrte am Standort in Hämelerwald, zu der auch die beteiligten Schulleitungen eingeladen sind.

Die o.g. Fortbildungsreihe dient der Qualifikation zukünftig in leitender Funktion tätiger Lehrkräfte. Diese Reihe wird über die Mitglieder des Qualitätsnetzwerkes der IGSen der Stadt und Region Hannover organisiert und finanziert. Die Teilnehmer durchlaufen vier Module mit insgesamt 9 ganzen Fortbildungstagen, sie werden inhaltlich dadurch auf ihre zukünftige Leitungsfunktion innerhalb einer IGS vorbereitet. Sie setzen sich dabei u.a. mit der systematischen Entwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität unter dem Blickwinkel einer integrierten Gesamtschule auseinander, lernen die Instrumente des Projektmanagements kennen, setzen sich mit professioneller Gesprächsführung auseinander oder diskutieren und vertiefen Aspekte gesundheitsorientierter Führung.


Das Qualitätsnetzwerk „Q-IGS“ von Stadt und Region Hannover ist in seiner Ausprägung einzigartig in Niedersachsen und der Bundesrepublik, es repräsentiert insgesamt 30 integrierte Gesamtschulen mit weit mehr als 40.000 Schülerinnen und Schüler sowie fast 4000 Lehrkräfte.
Die qualitative Entwicklung der Schulen steht im Fokus, hierzu gehört u.a. die spezifische auf die Anforderungen einer IGS ausgerichtete qualitativ gute Entwicklung von Leitungspersonal. Die Fortbildungsreihe „QLA“ wird bereits zum sechsten Mal angeboten, das Interesse ist ungebrochen hoch. Der Abschluss wird traditionell von den Schulleitungen der beteiligten Schulen besucht, deren Teilnehmer in diesem Rahmen ein schulisches Entwicklungsprojekt der jeweiligen Schule bearbeiten und auf einem „Marktplatz“ präsentieren. Die vielen interessanten Projekte zeigen immer wieder eine beeindruckende Vielfalt schulischer Entwicklungsprozesse, die über das Netzwerk allen beteiligten Schulen als Beispiele guter Entwicklungspraxis zur Verfügung stehen.

Juniorwahl 2017

Die Juniorwahl ist ein Projekt, dessen Ziel es ist, die politische Teilhabe zu stärken und die Neugier an politischen Prozessen und an der Partizipation zu wecken. Mit über 3.400 beteiligten Schulen und knapp einer Million jugendlichen Wählern ist das Interesse an politischer Bildung 2017 in Schulen so groß wie nie.

 

438 Schülerinnen und Schüler der IGS Lehrte haben am 22.9.17 am Projekt Juniorwahl teilgenommen und haben so die Bundestagswahl vom 24.9.2017 simuliert. Im zum Wahllokal umfunktionierten Forum haben sich Schülerinnen und Schüler von Jahrgang 7 bis Jahrgang 11 sowie die Politik-Kurse des 12. Jahrgangs mit Ausweis und Wahlbenachrichtigung bei einem der beiden vierköpfigen Wahlvorstände aus Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs angemeldet, sind registriert und instruiert worden und haben ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei über 95%, in den 11. und 12. Jahrgängen sogar bei 100%.

 

Dass es auch in der Sekundarstufe I nur wenige ungültige Stimmen gab, zeigt, dass sich ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler ernsthaft mit den unterschiedlichen Inhalten der Bundestagswahl auseinandergesetzt hat.

 

Themenfelder, die im Gesellschaftslehre-Unterricht während der Vorbereitung eine Rolle gespielt haben, wie Bildung, Umwelt- und Tierschutz, soziale Gerechtigkeit und der Wunsch nach stabilen politischen Verhältnissen sorgen auch nach der Wahl und im Zusammenhang mit den Wahlergebnissen für interessante und engagierte Gespräche. Die Juniorwahl ist Thema auf dem Schulhof, in der Mensa und auch über die Schule hinaus in den Familien.

 

In einer Mail wandte sich die GL-Fachbereichsleitung an die Schulgemeinschaft: "Ich möchte mich an dieser Stelle bei den rund 40 Wahlhelfern bedanken, die diese Wahl aktiv unterstützt haben. Ohne Euch wäre dies nicht möglich gewesen. Ein herzlicher Dank geht auch an die KollegInnen des Fachbereiches GL, die die Wahl in den engen Zeitrahmen des Schuljahres eingepasst haben.“

 

In kurzen Interviews im Wahllokal gab der größte Teil der SchülerInnen und LehrerInnen an, die Juniorwahl als eine coole Idee zu empfinden.

 

SchülerIn des 8. Jg.: „Ich weiß gar nicht, was ich wählen soll. Ich interessiere mich gar nicht dafür, außerdem verstehe ich das alles nicht.“

 

Schüler des 8. Jg.: „Ich hab’ vorher mit meinen Eltern über die Wahl gesprochen.“
Die Rückmeldung der Lehrkräfte war durchweg positiv.

 

Lehrerin: „Ich halte das Projekt für eine super Idee! Zur Vorbereitung habe ich den SchülerInnen differenzierte Materialien reingegeben zur Bedeutung von Wahlen in der Demokratie, wir haben Wahlplakate analysiert und über die lokalen Wahlprogramme gesprochen. Die meisten Schülerinnen waren ziemlich interessiert und wissen jetzt auch, was sie wählen wollen. Ach und den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung haben wir gemacht. Da haben wir drüber diskutiert, weil da teilweise verwunderlichen Ergebnisse rauskamen…“.

 

Schüler des 9. Jg.: „Kann man machen. Wir haben Zettel von unserem GL-Lehrer bekommen und ich weiß, was ich wähle.“

 

Lehrer: „Gut, dass das Wahlsystem so praktisch durchgenommen wird. Dadurch wird den Schülern die Angst bzw. der Respekt vor den Wahlen genommen.“
Lehrer: „Viele ältere werden eher AfD wählen als jüngere Schüler.“

 

Schülerin des 9. Jg.: „Ich bin froh, dass wir das ganze Prinzip der Wahl mal live durchgemacht haben. Bei der nächsten Wahl dürfen wir ja schon mitwählen. Wir haben im Unterricht die Wahlprogramme durchgenommen, Wahlplakate besprochen. Außerdem haben wir den Wahl-O-Mat gemacht und über die Fragen diskutiert. Das hat mir geholfen zu entscheiden, welche Partei ich wähle.“

 

Schülerin des 10. Jg.: Gutes Konzept. Wir haben im Unterricht ausreichend drüber gesprochen. Ich finde es gut, dass wir richtig Erfahrung mit der Wahl sammeln können. Den Wahl-O-Mat haben wir auch im Unterricht gemacht, danach richte ich mich aber nicht….“

 

Schüler des 10. Jg.: „Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass das Wählen so schnell geht. Ich dachte, dass es mehr Unterrichtszeit kostet. Entschieden habe ich mich längst, wir haben ja lange über unsere Ergebnisse aus dem Wahl-O-Mat im Computerraum diskutiert.“

 

Kommentare des Wahlvorstandes (10. Jg.) beim Auszählen der Stimmen: „Wenn man sich die Kombination von Erst- und Zweitstimme teilweise anguckt, dann sieht man, dass einige die Wahl nicht wirklich ernst genommen haben, anders lässt sich die Kombi aus SPD und AfD oder AfD und MLPD wohl nicht erklären.“

 

„Gggggrrrhhh-schon wieder…“

 

Die Juniorwahl hat einen positiven Einfluss auf das politische Kommunikationsverhalten: Auf dem Schulhof wird über Politik diskutiert. Der Impuls der Juniorwahl und die Debatten werden darüber hinaus in die Familien getragen, was sich positiv auf die politische Partizipation der Eltern auswirkt. Die Effekte der Juniorwahl können so gesellschaftlich bedingte soziale Ungleichheit in der politischen Bildung tendenziell ausgleichen. Jugendliche mit niedrigerem sozialen Status werden anhand aktueller Themen auf das gleiche Niveau von Interesse und Teilnahme gehoben. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass sich die Zahl der jungen ZeitungsleserInnen beinahe verdoppelt.

 

Darüber hinaus regen die Jugendlichen und Kinder ihre Eltern zum Lernen an, da sie nachfragen, innerfamiliäre politische Gespräche anstoßen und dabei unter anderem auch ihr erlerntes Wissen weitergeben. 71% der an dem Projekt teilnehmenden Jugendlichen gaben an, bei ihren Eltern zu verschiedenen Themen nachgefragt zu haben. Und auch ein größeres Wissen über politische Zusammenhänge lässt sich empirisch belegen: Beinahe 99% der Lehrerschaft hatte das Gefühl, das Wissen ihrer Schülerinnen und Schüler gesteigert zu haben.

 

Verschiedene wissenschaftliche Studien konnten die Wirksamkeit und Effekte der Juniorwahl belegen. So steigert das Projekt nachweislich das Wissen über demokratische Zusammenhänge und das politische Interesse. Eltern der beteiligten Jugendlichen beteiligen sich um durchschnittlich 4-9% häufiger an der realen Wahl. Damit werden vor allem Familien erreicht, die ansonsten aus dem politischen Geschehen ausgestiegen sind.

 

Jugendliche ausländischer Herkunft oder islamischen Glaubens messen der Juniorwahl eine politische Sozialisationsfunktion zu und werten die Erfahrungen mit der Wahl noch positiver als andere Schüler. Das gilt auch, wenn diese SchülerInnen teilweise aufgrund der noch nicht erteilten Staatsbürgerschaft noch keine Kreuze machen dürfen.

 

Quelle: Vgl. Begleitstudie Juniorwahl 2001 Universität Stuttgart; Begleitstudie Kids Voting 1996 Stanford University; Begleitstudie Juniorwahl 2015 Hochschule Magdeburg mit Freie Universität Berlin; Begleitstudie Juniorwahl 2016 Hochschule Magdeburg

 

Zusammenfassend ergeben sich folgende Schlussfolgerungen: Solch ein Projekt generiert mehr Wissen bei Jugendlichen und eine stärkere politische Diskussion innerhalb der Familien. Zudem kommt ein wesentlicher positiver Effekt zur Überwindung sozio-ökonomischer Unterschiede zustande. Hinzu kommen eine erhöhte Meinungsbildungsfähigkeit der SchülerInnen und mehr Partizipation am politischen Geschehen auf allen Ebenen sowie eine zweite Chance der politischen Sozialisation für sozial schwache Familien.

 

Weitere Informationen, Wahlergebnisse und viele Fotos finden Sie hier!

Schulstandort zukünftig in Lehrte

Nach dem Beschluss des Stadtrates vom 13.09.2017 wird der Stammsitz der Schule bereits ab nächstem Schuljahr in Lehrte sein.


Ab Schuljahr 2018/2019 wird dann der 5. Jahrgang am Standort in Lehrte eingeschult. Die Außenstelle in Hämelerwald wird nach und nach abgebaut. Ein genauer Zeitplan liegt hierfür allerdings noch nicht vor.


Das gesamte Kollegium freut sich bereits jetzt darauf unseren zukünftigen 5. Jahrgang in Lehrte einschulen und dort begrüßen zu können.


Wir sind froh uns in Zukunft wieder alle gemeinsam an einem Schulstandort einfinden und dadurch unsere Arbeit deutlich effektiver gestalten zu können.

 

Weitere Informationen finden Sie auch hier: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Lehrte/Nachrichten/SPD-Linke-und-Gruene-setzen-Schulentwicklungsplan-fuer-Lehrte-mit-nur-einer-Stimme-Mehrheit-durch

WPK Natur und Schulgarten - die tolle Knolle

Ziemlich praktisch und köstlich ging es zum neuen Start des WPKs Natur in Jahrgang 6 los: nach einer kurzen Kennenlernrunde wurde der im letzten Schuljahr angelegte Schulgarten untersucht. Die Aufgabe war es, die Kartoffeln zu finden. Doch wo verstecken die sich?

 

Richtig, unter der Erde. So, dass man sie oberirdisch nicht sieht. Aber die Schüler sind spitzfindig und haben die bereits vertrockneten oberirdischen Pflanzenreste gefunden. Mit Schaufel und Spaten wurde in den Hochbeeten gebuddelt und eine beträchtliche Ernte eingefahren: 2kg Kartoffeln - wir waren mächtig stolz (Danke an dieser Stelle an die Kinder aus den vergangenen WPKs Natur und Schulgarten der Jahrgänge 6 und 7).

 

Was macht man mit geernteten Kartoffeln? Ganz genau, zubereiten! Die Schüler hätten zwar gerne Pommes daraus zubereitet, doch die nötigen Zutaten fehlten. So fassten alle mit an, die Kartoffeln zu schrubben, geerntete Tomaten zu waschen und Kräuterquark anzurühren.

 

Das Ergebnis war eine für alle sättigende Mahlzeit, die in der WPK-Gemeinschaft eingenommen wurde.

 

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Mal WPK Natur und Schulgarten.

 

Lisa Erdmann & Gesine Hagemann

Netzwerktreffen Mobiles Lernen am 16.8.2017 am Standort Hämelerwald

Wir freuen uns sehr, dass am Mittwoch, 16.8.2017 das Netzwerktreffen Mobiles Lernen des NLQ  an der IGS Lehrte am Standort Hämelerwald (Riedweg 2, 31275 Lehrte)  stattfindet.

Mit 140 TeilnehmerInnen und 15 ReferentInnen wird von 9:30 bis 16.30 Uhr  in vielfältigen Workshops zum Thema Mobiles Lernen gearbeitet.

 

Die SchülerInnen der Jahrgänge 5 -10, soweit sie nicht an Hospitationen beteiligt oder auf Klassenfahrt sind, haben einen Studientag.

 

Unten finden Sie einige Impressionen unserer Fortbildung.

Besuch der Maker Faire in Hannover

Am 25.08. war es soweit. Der 9. Jahrgang der IGS Lehrte besuchte die Maker Faire in Hannover, ein Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation.

 

Bei der Maker Fair handelt es sich um eine Wissenschaftsmesse, die wie eine Art Jahrmarkt aufgebaut ist. Die Projekte der „Maker“ sind vielfältig und bieten für alle etwas Neues. Etwa 800 Maker waren in Hannover an 170 Ständen vertreten. Zusätzlich konnte man an Vorträgen und Workshops teilnehmen.

 

Projekte wurden sowohl von Schulen vorgestellt, als auch von namenhaften Firmen, mit denen Kooperationen mit Schulen möglich sind.

 

Die Schülerinnen und Schüler konnten ihren Interessen in praktischen Angeboten nachgehen und z. B. eigene Taschenlampen herstellen, mit Robotern kommunizieren oder 3D-Druckern bei der Arbeit zuschauen. Anfassen und selber ausprobieren stand im Mittelpunkt der Messe, sodass unsere Schülerinnen und Schüler zahlreiche neue Eindrücke gewinnen konnten. Beim nächsten Mal werden wir definitiv wieder dabei sein!

 

Franziska Jürries und Rabia Yilkiran

Antrag der Mehrheitsfraktionen: IGS zukünftig in Lehrte

Die Mehrheitsfraktionen im Rat der Stadt Lehrte, SPD, Bündnis90/Die Grünen und Linke, haben heute gemeinsamen einen Antrag in der Stadt vorgelegt, indem sie den Sitz der IGS Lehrte an den Standort Lehrte-Süd verlegen wollen.

Die Einschulung des 5. Jahrganges soll demzufolge ab Schuljahr 2018/2019 in Lehrte-Süd stattfinden.

Die Oberstufe der IGS verbleibt am Standort in Lehrte Süd.

Für den Zeitraum des vollständigen Aufwachsens der IGS Sekundarstufe I (Jahrgänge 5 – 10) in Lehrte Süd soll ein gemeinsam mit der Schulleitung abgestimmter Übergangsplan für den Standort in Hämelerwald erarbeitet werden. 

Der Standort in Hämelerwald soll zukünftig für eine weiterführende Schule nicht mehr genutzt werden.

Am 13.06. wird der Antrag zunächst im Schulausschuss beraten und danach dem Rat am 21.06.2017 zur Beschlussfassung vorgelegt.

Unter Schülern… iPad-Einführung aus Sicht einer Lehrerin

Als ich im Sommer eine neue 5. Klasse übernehmen sollte, wurde ich vor eine schwere Wahl gestellt: Mir wurde angetragen, die neue iPad- Klasse zu leiten.
Klar, arbeite ich meinen Unterricht fast ausschließlich am PC aus. Klar, läuft an unserer Schule die Kommunikation zwischen den Kollegen selbstverständlich zu großen Anteilen über’s Netz.
Aber: Ich und Technik? – das ist so eine Sache für sich!
Deshalb war ich mehr als skeptisch.
So hörte ich mich im Kollegium um und erfuhr von vielen ganz tollen Möglichkeiten, die sich durch die Nutzung von iPads im Klassenverband boten.

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Um weiter zu lesen bitte diesem Link zum Blog der iPad-Klassen folgen: ipadklasselehrte.wordpress.com


#Molol17 oder außerhalb der Twitter-Welt: Mobiles Lernen in Oldenburg 2017

Lernsnacks, Audiobearbeitung, iPad, mobiles Lernen, Interaktivität, Avatare, diskutieren, Kahoot, Inspiration, Markt der Möglichkeiten, ausprobieren, und vieles, vieles mehr...

Am 9. und 10. März fuhren wir an die Universität in Oldenburg, um an der Fortbildung "Mobiles Lernen in Oldenburg" teilzunehmen. Ein vielfältiges Programm zum Thema "Mobiles Lernen mit Tablets" wartete auf uns und übertraf alle Erwartungen. Neben interessanten Impulsvorträgen, in denen es unter anderem um die Entwicklung der Digitalisierung an Schulen ging, hatte jede von uns sieben Workshops angewählt. Hier konnte diskutiert und ausprobiert werden, sodass wir einen ersten Eindruck von neuen Apps und Unterrichtsideen bekamen. Auf dem Markt der Möglichkeiten haben wir Kontakte zu Firmen, die sich mit der digitalen Welt befassen, geknüpft. Die Workshops boten uns die Möglichkeit, verschiedene Modelle anderer Schulen kennenzulernen, sowie uns mit Kollegen aus ganz Deutschland auszutauschen. Wir hatten in den Pausen bereits die Möglichkeit, uns Gedanken über schulinterne Weiterbildung, Medienschulung in den Multimedia-Klassen und die Einbindung der neuen Ideen in den Unterricht zu machen. Mit vielen neuen Kniffen, Tricks und neuer Motivation machten wir uns schließlich auf den Rückweg und planen bereits, was neue Inhalte in den iPad-Klassen sein könnten oder auch darüber hinaus. Wir halten euch auf dem Laufenden und sicherlich werdet ihr auch im Unterricht etwas davon mitbekommen. Wir freuen uns darauf, alles auszuprobieren.

Sabine Neumann, Andrea Krause, Jenny Anderson, Maike Graen, Gesine Hagemann


Abtauchen ins alte Rom…

In dieser Woche versetzte sich der 6. Jahrgang in die Zeit des alten Roms zurück. Um ein Gefühl für das römische Reich zu bekommen und wirklich ‚abzutauchen‘, kleideten sich SchülerInnen und LehrerInnen mit einer Toga und einem Efeukranz. Spielerisch fühlten wir einen Gladiatorenkampf im Kolosseum, dem großen runden Amphitheater, nach. Nachdem die Patrizier (wohlhabende Bürger) und Plebejer (einfache Bürger) ins Kolosseum (in unserer Zeit das Forum der IGS Lehrte) eingezogen waren, begrüßten alle ehrfürchtig die Vestalinnen, hochverehrte Priesterinnen, und die Senatoren.

 

Beim Einzug des Kaisers verstummte schließlich das ganze Volk. Angekommen im römischen Reich, begann der Kampf. Brutus und Spartakus beeindruckten das Volk mit ihren Muskeln und wurden wie Stars gefeiert. Das Volk fieberte mit und stimmte über den letztendlichen Verbleib der beiden ab, bis der Kaiser entschied. Zum Glück wurde niemand den Löwen zum Fraß vorgeworfen…

 

Im Anschluss an diese Einstimmung, ging es an verschiedenen Stationen weiter. Es ging um die Sprache und Spiele des alten Roms, um das Leben von Kindern und den Aufbau der damaligen Gesellschaft. Auch konnte eine Vorstellung im Kolosseum nachgespielt und auf Fotos festgehalten werden. Schnell verging die Zeit und der erste Romtag war zu Ende.

Am zweiten Tag wurde die Vorstellung im Kolosseum fortgeführt. Mit hoher Konzentration und Aufmerksamkeit wurden Wagenrennen verfolgt und die Kontrahenten wurden nach Leibeskräften angefeuert. Das Mitfiebern schweißte das Volk zusammen. Nachdem die erneute Stationsarbeit erfolgreich beendet war, wurde ein gemeinsames römisches Mahl eingenommen . Trauben, Datteln, Oliven, Brot und vieles mehr stimmte die kleinen und großen Römer nach getaner Arbeit vergnügt.

Schließlich beendeten alle gemeinsam die Zeit im alten Rom, indem sie ihre Gewänder ablegten und erschöpft aber fröhlich und mit vielen neuen Erfahrungen in den Köpfen ins Hier und Jetzt zurückkehrten.

Mastering Murder Mysteries

Ein halbes Jahr lang haben sich die Englisch Leistungskurse im 12. Jahrgang mit dem Thema „Crime Fiction“ auseinander gesetzt und unter anderen den berühmten Meisterdetektiv Sherlock Holmes genauer unter die Lupe genommen. Zum Abschluss der Einheit erstellten die SchülerInnen des EN2 -Kurses eigens Vorgaben für moderne Detektivgeschichten. Einig waren sich dabei alle: Ohne Mord wird’s langweilig.

Also ließen sie ihrer eigenen Kreativität freien Lauf und schrieben selbst Kurzgeschichten im Genre der Kriminalliteratur. In zwei kursinternen Wettbewerbsrunden wählten die MitschülerInnen anschließend ihre Favoriten.

Platz 1 belegte  Kester Dannheim mit „Blue, Blond, Blood Killer“. Platz 2 erreichte Joke Betram mit „The Last Case of Aelfric Murphy“ und auf den dritten Platz kam “Safety First” von Caterina Baars und Carolin Grisat. Herzlichen Glückwunsch!

Natürlich wollen wir Ihnen und euch diese „Murder Mysteries“  nicht vorenthalten und wünschen viel Spaß beim Lesen.

Lisa Erdmann

Platz 1 Blue Blond Blood Killer by Keste
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Platz 2 The Last Case of Aelfric Murphy.
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Platz 3 Safety First by Caterina Baars a
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Sitzung des Schulvorstands mit VertreterInnen der Kommunalpolitik zum Thema Schulentwicklung am 28.02.2017

Am 28.02.2017 tagt der Schulvorstand der IGS Lehrte in einer für die Schulgemeinde öffentlichen Sitzung. Die Sitzung zum Thema "Schulentwicklung in Lehrte - Wie geht es weiter mit der IGS?" findet um 18.00 Uhr in der Pausenhalle am Standort Lehrte statt.

Als Gäste sind die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien eingeladen.

Diskutiert werden sollen die folgenden Fragen:

- Welche schulpolitischen Vorstellungen zur Entwicklung der IGS in Lehrte gibt es in der jeweiligen Partei?

- Welche konkreten Ziele werden im Zusammenhang mit der Standortfrage verfolgt?

- Wie wird die Entwicklung der Oberstufe der IGS gesehen?

- Welche schulpolitischen Ziele werden im Zusammenhang mit der IGS als gebundene Ganztagsschule verfolgt?

- Welche konkreten Maßnahmen sind mittelfristig  (für die nächsten 2-3 Jahre) und langfristig geplant, um die genannten Ziele zu erreichen? 

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung!

Projekt ‚Demokratie - Courage zeigen’

Gemeinsam mit dem Projekt ‚Demokratie - Courage zeigen’ hat die Sprachlernklasse einen Workshop im Pavillion in Hannover besucht. Ein unglaublich spannender Tag in Hannover liegt nun leider hinter uns, aber der nächste kommt bestimmt.

Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Projekt unter der Leitung von Dirk Assel gab es Montagsmalerei auf einem Donnerstag und die Wünsche der Schülerinnen und Schüler für Ihre Zukunft wurden auf große Pinnwände gemalt. Später haben wir noch das Rathaus besichtigt und die verschiedenen Stadtmodelle aus den unterschiedlichen Epochen angeschaut. Besonders das Stadtmodell von 1945 erzeugte interessierte Blicke und Kommentare der Schülerinnen und Schüler.

Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal ganz besonders bei dem Projekt und den Jugendlichen Teamern bedanken! Besonders Mohamed hat den ganzen Vormittag mit großer Geduld und Einfühlungsvermögen unsere Gespräche ins Arabische sowie Türkische übersetzt. Vielen Dank Mohamed und viele Grüße von der ganzen Sprachlernklasse!

Wenn auch Sie sich an der Schularbeit der Sprachlernklasse beteiligen möchten, treten Sie dem Förderverein der IGS Lehrte bei und helfen Sie mit, noch mehr Vielfältigkeit an unsere Schule zu bringen http://www.igs-lehrte.de/das-sind-wir/förderverein.

Termine

Anmeldewoche für Jg. 5

03. bis 06.06.2019

(Montag bis Donnerstag)

Hier geht es zum Terminkalender.

IGS - Lehrte

Jahrgänge 7-10

Schulzentrum Hämelerwald
Riedweg 2
31275 Lehrte
Tel.: 05175 - 4042
Fax: 05175 - 954877

 

Jahrgänge 5/6 & 11-13

Schulzentrum Lehrte Süd

Südstraße 3

31275 Lehrte

Tel.: 05132-86482-0
Fax: 05132-86482-29

igs@lehrte.de
www.igs-lehrte.de

 

iPad-Klasse der IGS-Lehrte
iPad-Klasse der IGS-Lehrte