Schulprofil
IGS Lehrte: Individuell – Gemeinsam – Stark
Jedes Kind soll entsprechend seiner Begabung individuell gefördert und gefordert werden.
Alle Kinder lernen gemeinsam , miteinander und voneinander.
Durch selbständiges und gemeinschaftliches Leben sollen sich die Kinder zu starken Persönlichkeiten entwickeln.
Die IGS Lehrte ist ein(e) ...
... Schule für alle Begabungen,
... Ganztagsschule mit Vielfalt,
... Schule für gemeinsames Lernen und Leben,
... Schule mit allen Abschlüssen der Sek I,
... "Haus der Zukunft".
Eine Schule für alle Kinder
Die IGS ist eine integrierte Gesamtschule, die nach einem besonderen pädagogischen Konzept arbeitet. An der IGS wird auf die frühe Trennung in unterschiedliche Bildungslaufbahnen nach der Grundschule verzichtet. Alle Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 – 10 werden an einer Schule gemeinsam unterrichtet.
Die IGS führt zu allen Abschlüssen der Sekundarstufe I (bis Klasse 10).
Sekundarstufe I (bis Klasse 10).Dies sind:
- Der Hauptschulabschluss nach Klasse 9
- Der Hauptschulabschluss nach Klasse 10
- Der mittlere Abschluss mit Berechtigung, die Fachoberschule zu besuchen: Sekundarabschluss I 10, Realschulabschluss
- Der mittlere Abschluss nach Klasse 10 mit Berechtigung, die gymnasiale Oberstufe zu besuchen: Erweiterter Sekundarabschluss I
Im Unterschied zum gegliederten Schulwesen wird auf eine Vorsortierung der Schülerinnen und Schüler nach fachlicher Leistungsfähigkeit zunächst verzichtet
Jedes Kind soll die Chance erhalten, sich entsprechend seinen Begabungspotentialen zu entwickeln, d.h. Interessen und Fähigkeiten zu entdecken, auszubilden und zu vertiefen. Am Ende der Schulzeit an der IGS steht dann je nach individueller Lernentwicklung einer der o.g. Abschlüsse.
Die Schülerinnen und Schüler eines Jahrganges werden von Lehrkräften eines Jahrgangsteams unterrichtet und betreut, dabei sind in der Regel zwei Tutoren (Klassenlehrkräfte) für eine Klasse verantwortlich. Dieses Lehrkräfteteam begleitet die Klassen, die in festen Verbänden verbleiben, auf ihrem Weg zum bestmöglichen Abschluss von der 5. bis zum Ende der 10. Klasse.
Ganztagsschule
Die IGS Lehrte ist eine Ganztagsschule. An vier Tagen in der Woche werden die Schülerinnen und Schüler bis 15:50 Uhr unterrichtet bzw. werden profilierte Angebote am Nachmittag gemacht. Am Freitag endet der Unterricht nach der 5. Stunde um 12:35 Uhr.
Die Angebote am Nachmittag sind in das Gesamtprofil der Schule eingebunden und sind in besonderem Maße Ausdruck der Zielsetzung unseres pädagogischen Gesamtkonzeptes.
Die 75-minütige Mittagspause ist die Verknüpfung von Vor- und Nachmittag. Im Jahrgang 5 essen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Tutoren in der Mensa. Nach dem Mittagessen stehen den Schülerinnen und Schülern Pausenangebote, sogenannte „Freie Werkstätten“ zur Verfügung. Diese Freizeitangebote können ohne Anmeldung besucht werden.
Am Dienstag findet der AG-Nachmittag mit einem umfangreichen Angebot aus den Bereichen Spielen, Sport, kreatives Gestalten, Musik, Theater etc. statt.
An jeweils einem Nachmittag stehen Angebote individueller Förderung und Forderung bzw. für den Bereich des Sozialen Lernens auf dem Plan. Defizite können gezielt nach vorhergehender Diagnostik aufgearbeitet und diagnostizierte Leistungsstärken in einer „Lernwerkstatt“ weiter ausgebaut werden.
Im Rahmen einer „Klassen-AG“ sollen gemeinsam mit Eltern, Sozialpädagoginnen und Tutoren Inhalte des Sozialen Lernens besprochen werden.
Wichtiger Bestandteil einer Ganztagsschule ist der Bereich des selbständigen Lernens, der fast vollständig in den täglichen Unterricht einbezogen ist. In der Regel betreuen die Tutoren die tägliche Freiarbeitsstunde, in denen die Unterrichtsinhalte geübt und vertieft werden. Darüber hinaus trainieren die Schülerinnen und Schüler das selbstständig organisierte Lernen und arbeiten an selbst gewählten Aufgaben und Referaten.
Gemeinsam lernen - persönliche Leistungsprofile ausbilden
In der Gesamtschule leben und lernen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Erfahrungen und Interessen. Diese unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente betrachten wir als Chance zu einem erfolgreichen Modell des Lernens, von dem alle Schülerinnen und Schüler profitieren können.
Um fachliche Schwerpunktbildungen zu ermöglichen und persönliche Interessen und Stärken auszubilden, werden die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 7 in verschiedenen Fachleistungskursen auf zwei Anforderungsebenen (A-Kurse mit erhöhten und B-Kurse mit Grundanforderungen) unterrichtet:
ab der 7. Klasse in Englisch und Mathematik,
ab der 8. Klasse in Deutsch und
ab der 9. Klasse in Naturwissenschaften.
Im Wahlpflichtbereich ab Klasse 6 können die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus Leistungsschwerpunkte bilden:
Zur Auswahl steht Französisch als 2. Fremdsprache sowie Kurse mit naturwissenschaftlichem, musisch-kulturellem oder handwerklich-technischem Schwerpunkt. Ab Klasse 9 können Sprach – oder Computerzertifikate erworben werden.
Im wöchentlich angebotenen Projektunterricht können die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Neigungen individuelle Themenschwerpunkte bearbeiten und präsentieren. Die Angebote des Förder-Forderunterrichts können zur Ausbildung von Leistungsstärken genutzt werden, um z.B. auf die Teilnahme an Wettbewerben vorzubereiten.
Leistungsbeurteilungen
Die Leistungsbewertung soll den Schülern und Schülerinnen, ihren Eltern und den Lehrenden Informationen über den Stand des Lernprozesses geben. Auf dieser Basis soll die gezielte Förderung einsetzen: durch passgenaue Zuweisung zu einem Fachleistungsniveau, durch individuelle Schwerpunktbildung, durch Unterstützung in Fachförderkursen, durch gezielte Maßnahmen zur Ausbildung von Leistungsstärken.
Herkömmliche Ziffernnoten eignen sich dazu nur wenig. Aus diesem Grund gibt es in den Jahrgängen 5 – 8 keine Zensuren, sondern ausführliche Lernentwicklungsbereichte für jedes Fach. Diese sog. LEBs
- informieren die Eltern darüber, was in jedem Fach unterrichtet wurde und auf welchem Leistungsstand sich die Schülerin oder der Schüler befindet;
- zeigen der Schülerin oder dem Schüler, was sie oder er bereits gelernt hat und in welchen Kompetenzbereichen vermehrte Lernanstrengungen notwendig sind.
Ab Jahrgang 9 erhalten die Schülerinnen und Schüler gemäß Erlass Notenzeugnisse, um die Vergleichbarkeit der Schulabschlüssen herzustellen.
Über die Lernentwicklungsberichte und Notenzeugnisse hinaus erhalten die Eltern anhand der schriftlichen Arbeiten und Tests und in regelmäßig stattfindenden Beratungsgesprächen einen Überblick über den Leistungsstand ihres Kindes.
Elternarbeit
Die Schule ist an der Mitarbeit der Eltern sehr interessiert. Gute Schularbeit und gute Ergebnisse, z.B. im Bereich der Schulabschlüsse, können nur durch die intensive Mitarbeit und Unterstützung der Eltern erreicht werden. Eltern und Schule sollten eine „Bildungspartnerschaft“ eingehen, um eine möglichst erfolgreiche Schullaufbahn der Kinder zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist für die Schule unverzichtbar: Austausch, Kreativität, lebendiges Schulleben und nicht zuletzt größerer Lernerfolg sind der Ertrag dieser Kooperation.
Im Rahmen der ,,Zeit für uns" bietet die Schule den Eltern die Möglichkeit aktiv in der Schule mitzuwirken. Eltern unterstützen Lehrkräfte und Sozialpädagoginnen bei der Betreuung und Durchführung von Projekten in Kleingruppen. Unter der Zielsetzung ‚gemeinsam (sozial) lernen und spielen’ verbringt die Kleingruppe gemeinsame Zeit beim Spielen oder organisiert selbstbestimmte Vorhaben und führt sie durch.




